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Gesetze Im Netz? Gilt nicht für uns.

Webtipps aus dem Mittelstand
Veröffentlicht von in News/Werbung · 16 Juni 2019
Noch immer denken viele Webseiteninhaber, das nicht alle Gesetze für sie gelten würden. Kleine Webseiten, Web-Visitenkarten usw. Das gilt doch in unserem Falle nicht oder? Lassen wir es weg. Die andere Fraktion macht sich ihre Gesetze so wie sie es braucht. Da wird denn schon mal der Datenschutz von irgendwo kopiert oder ganz weg gelassen und/oder mit dem Impressum vermischt. Rechtsberatung können wir nicht leisten, dazu sollten Sie zu einem Anwalt gehen, der kann Ihnen verbindliche Auskunft geben. Wir können hier nur umreißen, was allgemein darüber bekannt ist.

Auslegungssache ist die DSGVO sicher nicht. Sie müssen sich daran halten, wenn Sie nicht abgemahnt werden wollen. Im Netz finden Sie dazu sogenannte Generatoren. Sie geben Ihre Daten ein und der Generator spuckt eine Datenschutzerklätung und ein Impressum aus. 100% sicher sind diese auch nicht, denn man wird darauf hingewiesen, das der Einsatz des Wortlauts auf eigene Gefahr geschieht. Auf alle Fälle hat man aber mehr Sicherheit als wenn man sich selbst etwas ausdenkt oder vom Mitbewerber abschreibt.

Das Gleiche gilt für Sicherheitszertifikate, Cookies und Kontaktformulare. Hier sollte man sich an die geltenen Regeln halten. Sehr beliebt ist auch, die eigene Adresse weg zu lassen und nur eine Handy Nummer hinzuschreiben. Neulich erst vorgekommen. Ich möchte nicht, das die Leute wissen, wo ich wohne. Damit habe ich schlechte Erfahrung gemacht. Können wir meine Adresse wieder löschen? Nein das können wir leider nicht, denn jeder muss eine ladungsfähige Adresse angeben. Wer nur die von zu Hause hat, muss diese angeben. Ein Postfach reicht nicht.

Bitte erkundigen Sie sich, was Sie alles beachten müssen, wenn Sie mit einer Webseite ins Netz gehen. Nehmen Sie das Gesetz nicht selbst in die Hand, denn das kann ins Auge gehen. Man hat nun einmal Offenlegungspflichten. Wer schreibt der bleibt. Dieses Motto kann man durchaus ins Internet übertragen. Auch wenn es uns nicht passt oder wir meinen nur eine kleine Webseite zu haben.  Sie haben eine Auskunftspflicht. Wer betreibt die Seite? Was ist das für ein Unternemen? Welche Rechtsform? Adresse, Telefonnummer, Versicherungen, Kammern, Verbände. All das muss angegeben werden. Hinweise zur Streitschlichtung, Ansprechpartner in Datenschutzangelegenheiten und Vieles mehr. Sie sollten alles mitteilen, was Sie da treiben. Was tun Sie mit eingehenden Daten? Was speichert Ihr Server usw. Im Schadenfall will man Sie zur Rechenschaft ziehen können. Die Liste ist noch sehr lang.  Hier hilft der Blick auf einschlägige Seiten. Online Anwälte sind im Internet sehr großzügig, was allgemeinen Rat angeht. Das sollten Sie in Anspruch nehmen.


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